Epertenstandard Mangelernährung
Erfassung einer Mangelernaehrung
PEMU
Pflegerische Erfassung von Mangelernährung und deren Ursachen
NRS
Nutritional Risk Screening
Erfassung des Ernährungszustandes
- Größe
- Gewicht / Gewichtsverlauf -> BMI (normaler Wert = 18.5 - 24.9)
- Ess- und Trinkmenge, wieviel genau
- Pflegeanamnese, wie war es vor dem Aufenthalt
- körperlche Untersuchungen (stehende Hautfalten, zu große Kleiduung, Greif- und Stehschäche)
- Mörentest (45 sec kaufen, Ausspucken, physiche Kauleistung)
BMI
Körpergewicht / Körpergröße im Quadrat
ätere Menschen sollten eher einen leicht höheren BMI haben, rutschen dann nicht so leicht in eine Mangelernährung-Gewichtsabnahme rein.
- muss im Gesamten betrachtet werden, Bodybuilder, Tänzer
- Ödeme durch Insuffizienzen -> Wassereinlagerungen
- Amputation - es wird prozentual abgezogen
Perzentilen
- Prozentrang, statistischer Wert
Mangelernaerung Risikofaktoren
Kognitive Beeintrchtigung oder Ueberforderung, Aufmerksamkeit
- Unwissen zu bedarfgerechtem Essen (Bildungsdefizit)
- -> Ernhrungsberatung
- -> Plan erstellen
- -> Kognitive und koerperliche Faehigkeiten
- Funktionseinschraenkung der Arme/ Haende
- -> Ressourcenanpassung, was ist moeglich
- -> wie ist die Einbindung in Essensproze möglich
- -> Einbeziehung Physiotherapie und Ergotherapie
- Beeinträchtigung Zahnstatus oder Mundhöhle, braucht dann eher weiche Kost, sind Verletzungen in der Mundhöhle?
- -> Inspektion des Mundraumes
- -> Zahn- und Mundpflege
- -> Behandlung der Erkrankung/Verletzung im Mundraum
- Mundtrockenheit
- -> regelmäßig Flüssigkeit anbieten
- -> speichelanregende Maßnahmen, best. Tees, Speichelersatz, Lemonsticks
- -> Soor- und Parotitisprophylaxe
- -> Mund mit Wasser ausspülen
- -> feuchte Speißen anbieten, wie Joghurt
- Dysphagie oder Schmerzen beim Schlucken
- -> aufrecht hinsetzen
- -> auf gleichbleibende Konssistenz der Nahrung achten
- -> Nahrung andicken, Zusammenarbeit mit Logopädie
- -> ev. Schmerzmed.
- Geruchs- oder Lärmbelästigung
- -> auf ffrische Luft achten
- -> Ausscheidungshilfen entfernen
- -> Personal über Essesneinnahme informieren, Reinigung z.B.
- Ingnoranz kultureller oder religiöser Besonderheiten
- Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung
- -> Nahrung anreichern, zum Essen motiieren, Wunschkost erfragen, Zwischenmahlzeit
- -> appetithemmende Med.?
- Tinkschwäche bei Neugeborenen
- -> Stillberatung, Anlegehilfe, Flsche,
Mangelernährung Pflegemaßnahmen
- Führen eines Ess- und Trinkprotokolls
- Risikoerfassung durchführen
- Einbziehung der Angehörigen, Lebensmittel mitbingen lassen
- Essgewohnheiten erfragen
- hochkalorische Kost oder Nahrung anreichern
- Benötigte Hilfsmittel zur Verfügung stellen (Andickungsmittel, Gabel/Löffel)
- auf ausreichende Munddhygiene achten, gerne mal den Mund ausspülen nach der Mahlzeit
- angenehme Essensumgebung schaffen (Ruhe, Geruchsfreiiheit, Gesellschaft)
- auf individuelle Bedürfnisse eingehen, Krankheitsbild bezogen, Pflegeanamnese berücksichtigen
Arbeitsauftrag
1.) Bedeutung der Messung
Das Körpergewicht wird erfasst, um festzustellen ob der PE ab oder zunimmt und ob er ein seiner Körpergröße passendes Gewicht hat. Des weiteren wird im Laufe der Zeit weiter gemessen, wochenweise meist.
2.) Erfassung von Größe und Gewicht bei unterschiedlichen Gruppen
generelle Kriterien
- Messung Größe immer morgens, Krper wird kleiner im Laufe des Tages
- Messung Gewicht immer zu gleichen Uhrzeit, am einfachsten vor dem Frühstück, Gewicht wird größer durch die zugenommene Nahrung
- Höhe ohne Schuhe messen
Kinder
Körpergröße:
Entweder liegend mit einem Maßband oder mit einer Messmulde. Bei Kindern die gut stehen können auch mit der Messlatte, stehend.
Gewicht:
Bei Säuglingen kann in der Messmulde auch das Gewicht mitbestimmt werden oder auf einer Säuglingswaage. Ansonsten auf eine Personenwaage stellen.
Besonderheiten:
Fehlerquellen:
Schuhe/Klamotten noch an, Körperhaltung
Erwachsene
Körpergröße:
Gewicht:
Fehlerquellen:
Messung der Körpergröße immer morgens, Schuhe aus, mit dem Rücken zur Wand, Versen an die Wand, gerade stehen
Dokumentation:
wurde die Körperlänge, bei Haltungsschäden, ausgerechnet muss das in der Dokumentation vermerkt werden
körperlich beeinträchtige Menschen
Körpergröße:
wenn die PE nicht mehr stehen können: Erfassung mit Maßband im liegenden Zustand. Bei Haltungsschäden wird die Größe errechnet.
Gewicht:
wiegen mit der Sitzwaage: PE nimmt Platz, Beine hoch, Füße auf das Tittbrett, Schläuche anheben u.U.
sollte dies nicht möglich sein gibt es noch die Möglichkeit, mit einer Bettenwaage das Bett mit dem PE zu wiegen.oeglich
Hilfsmittel:
Viele Lifter enthalten eine Waage, womit der PE gemessen werden kann.Kann auch eine weitere Pk sein, oder das Wählen einer anderen Waage.
Sicherheitsaspekte:
Beim Messen des PE entsteht ein Sturzrisiko, auf das es zu achten gilt. Immer Sachen anbremsen, sicherer Transfer
Schwierigkeiten:
Waagen können auch mal nicht funktionieren, wenn wiegen mit zusätzlichem Gewicht wie Rollstuhl oder so kann das Tara falsch bestimmt worden sein.
Bei extremen Fehlhaltungen mit Maßband versuchen.
Fehlende Kooperation
Wichtige Grundsätze
- wenn man einer sauberen Sitz-Waage ausgehen kann, dann Waage nach Gebrauch desinfizieren, auch Messlatte/Messband Man weiß nicht, was der Pat. vorher angefasst hat
- aus Gründen von Datenschutz müsste nach einer Messung das Gewicht gelöscht werden
- wenn PE sich entkleiden auf Wahrung der Intimsphäre achten
- PE sind sturzgefärdet wenn sie auf einer Waage stehen oder die Größe gemwssen wird
- beim Transfer können Probleme entstehen, die den PE beeinträchtigen können, z.B. Gurte falsch angelegt, Umfallen von Lift, Wegrollen der Sitzwaage, Herausfallen aus der Sitzwaage
- Waage vor Gebauch auf Null kalibrieren oder mit leerem RS/Bett/... ansonsten das Eigengewicht abziehen
- gleiche Tageszeit bei Gewicht und Größe
- Kommunikation mit PE: Kinder haben manchmal Angst -> beruhigen
- Werte zeitnah und korrekt erfassen, Besonderheiten festhalten
- bei Erstaufnahme von Werten Details zu Größe und Gewicht dokumentieren, wie Fehlhaltung bei der Größe, Amputaion bei Gewicht, etc.
hier noch die verschiedenen Kostformen
es gibt verschiedene Versogungsformen
- Selbstversorgung, wie zu Hause
- teilweise unterstütze Versorgung, z.B. Hilefe beim Einkaufen
- Gemeinschaftsverpflegung, gemerinsames Kochen in Einrichtung
- Menüservice, Essen auf Rädern
- Tablettsystem, Prtionierung und Lieferung der fertigen Mahlzeiten auf Station
- Cafeteria-Line-System, wie in Rehaklinik Cafeteria
- Essesnwagen auf Station