Symptome

hyperkinetisch-hypotones Syndrom

Das hyperkinetisch-hypotone Syndrom tritt häufig im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen auf, besonders bei Erkrankungen des extrapyramidalen Systems (Basalganglien) oder bei bestimmten genetischen und metabolischen Erkrankungen.

Was bedeutet das?

Hyperkinetisch = zu viele, unwillkürliche Bewegungen

Beispiele:

  • Chorea (rasche, schleudernde Bewegungen)
  • Athetose (langsame, schraubende Bewegungen)
  • Dystonien (Fehlhaltungen)
  • Tics

Hypoton = verminderter Muskeltonus ("schlaffe Muskulatur")

Typische Zeichen:

  • "Wackelige" Haltung
  • Überstreckbare Gelenke
  • Verzögerte motorische Entwicklung bei Kindern
  • Schwierigkeiten beim Sitzen oder Gehen

Bei welchen Erkrankungen kommt es vor?

Neurogenetische Erkrankungen

  • Chorea Huntington
  • Wilson-Krankheit
  • verschiedene Stoffwechselerkrankungen

Frühkindliche Hirnschäden

  • Dyskinetische Formen der Zerebralparese
  • Schädigungen der Basalganglien durch Sauerstoffmangel

Genetische Syndrome

  • Rett-Syndrom
  • Angelman-Syndrom
  • weitere seltene Syndrome

Abgrenzung zu anderen neurologischen Syndromen

Syndrom Muskeltonus Bewegungen
Hyperkinetisch-hypoton vermindert zu viele Bewegungen
Spastisches Syndrom erhöht steif, wenig Beweglichkeit
Parkinson-Syndrom erhöht (Rigor) Bewegungsarmut
Ataktisches Syndrom oft vermindert Koordinationsstörung

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