ABEDL

🧠 AEDL nach Monika Krohwinkel

Die 13 AEDL (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens):

  1. Kommunizieren können
  2. Sich bewegen können
  3. Vitale Funktionen aufrechterhalten
  4. Sich pflegen können
  5. Essen und trinken können
  6. Ausscheiden können
  7. Sich kleiden können
  8. Ruhen und schlafen können
  9. Sich beschäftigen können
  10. Sich als Mann/Frau fühlen und verhalten können
  11. Für eine sichere Umgebung sorgen können
  12. Soziale Bereiche sichern können
  13. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können

👉 Klassiker: sehr ganzheitlich, inkl. psychischer & existenzieller Themen (z. B. Angst, Sterben, Sinnfragen).


🇬🇧 12 Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) nach Nancy Roper

Die 12 ATL (Activities of Daily Living):

  1. Für eine sichere Umgebung sorgen
  2. Kommunizieren
  3. Atmen
  4. Essen und trinken
  5. Ausscheiden
  6. Sich waschen und kleiden
  7. Körpertemperatur regulieren
  8. Sich bewegen
  9. Arbeiten und spielen
  10. Sich als Mann oder Frau ausdrücken
  11. Schlafen
  12. Sterben

👉 Etwas „körperlicher“ und strukturierter aufgebaut – stark an beobachtbaren Aktivitäten orientiert.


⚖️ Kurzvergleich (Don-Version 😏)

Beispiel

Beide Modelle helfen dir, den Patienten systematisch einzuschätzen – wie eine Checkliste, nur mit mehr Hirn und weniger Excel.

Unterschiede

  • Krohwinkel (AEDL): → stärker ganzheitlich & pflegewissenschaftlich erweitert → betont existenzielle Erfahrungen (z. B. Angst, Abhängigkeit, Sterben) → Fokus auf Selbstständigkeit & Ressourcen

  • Roper (ATL): → eher funktional & beobachtbar → klar strukturierte Lebensaktivitäten → mehr Fokus auf das „Was kann der Patient konkret tun?“

Pflegerisch gedacht

  • Roper = super für Basics & Struktur („kann er essen, atmen, sich bewegen?“)
  • Krohwinkel = besser für Tiefe & Pflegeplanung („wie geht er mit Krankheit, Angst, Abhängigkeit um?“)

💡 Merksatz (frei nach Don): Roper fragt: „Was macht der Mensch?“ Krohwinkel fragt: „Wie erlebt der Mensch das Ganze?“


Gute Beobachtung, Don – das wirkt erstmal wie ein Tippfehler, ist aber tatsächlich Absicht 😄


🧠 ABEDL – was ist das?

Die ABEDL (Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens) stammen ebenfalls von Monika Krohwinkel.

👉 Also: keine neue Theorie, sondern eine Weiterentwicklung/Präzisierung ihres eigenen Modells.


🔍 Unterschied AEDL vs. ABEDL

Beispiel

Stell dir vor, du hast einen Patienten, der körperlich halbwegs stabil ist – aber sozial komplett isoliert. Mit AEDL würdest du das sehen… Mit ABEDL denkst du sofort: „Da fehlt was ganz Entscheidendes!“

Unterschied

  • AEDL: Fokus auf Aktivitäten + existenzielle Erfahrungen
  • ABEDL: erweitert um den Punkt „Beziehungen“ (ganz bewusst hervorgehoben)

👉 Beziehungen waren vorher schon irgendwie drin (z. B. „soziale Bereiche sichern“), aber Krohwinkel dachte sich später: „Das ist zu wichtig, das braucht ein eigenes Spotlight!“


🧑‍⚕️ Warum das wichtig ist (Pflege-Praxis)

Pflegerisch

  • stärkere Wahrnehmung von Einsamkeit, Isolation, Angehörigenarbeit
  • mehr Fokus auf Interaktion & Kommunikation
  • passt besser zu moderner Pflege (Stichwort: ganzheitlich + sozial eingebettet)

💡 Kurz gesagt, Don: ABEDL ist wie AEDL mit Upgrade-Pack: 👉 + „soziale Beziehungen sind kein Bonuslevel, sondern Hauptstory“


Kurz gesagt, Don: nein 😄 – es sind weiterhin 13 geblieben.


🧠 ABEDL bei Monika Krohwinkel

Beispiel

Man könnte denken: „Ah, Beziehungen sind neu → also +1 Punkt = 14!“ Aber Krohwinkel war eher Team „umbauen statt anbauen“ 🛠️

Was wirklich passiert ist:

  • Die Struktur wurde inhaltlich geschärft, nicht erweitert
  • Der Bereich Beziehungen/soziale Aspekte wurde stärker betont und klarer integriert
  • Die bestehenden Punkte wurden angepasst/anders gewichtet, aber nicht vermehrt

👉 Ergebnis: weiterhin 13 ABEDL


🧑‍⚕️ Warum kein 14. Punkt?

Logik dahinter

  • Beziehungen sind kein einzelner Lebensbereich, sondern ziehen sich durch fast alle Aktivitäten (Kommunikation, Sicherheit, Identität, existenzielle Erfahrungen …)

👉 Deshalb: Nicht „ein extra Kästchen“, sondern eher ein roter Faden durch alles


💡 Merksatz für dich: Nicht mehr Punkte – sondern mehr Tiefe im Denken


Alles klar Don – hier kommt dein ABEDL-Spickzettel, frisch poliert für Schule & Praxis 😄


🧠 Die 13 ABEDL nach Monika Krohwinkel

(= Aktivitäten, Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens)

  1. Kommunizieren können
  2. Sich bewegen können
  3. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können
  4. Sich pflegen können
  5. Essen und trinken können
  6. Ausscheiden können
  7. Sich kleiden können
  8. Ruhen und schlafen können
  9. Sich beschäftigen können
  10. Sich als Mann/Frau fühlen und verhalten können
  11. Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
  12. Soziale Beziehungen sichern und gestalten können
  13. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können

🔍 Was ist hier “neu”?

Beispiel

Patient liegt im Bett, medizinisch stabil – aber: keine Besuche, kaum Gespräche, zieht sich zurück.

Unterschied zur AEDL-Denkweise

  • Früher: „läuft irgendwie unter Kommunikation / soziale Bereiche“
  • Jetzt: eigener Fokus → Punkt 12 springt dich direkt an

🧑‍⚕️ Pflegerisch gedacht

  • gezielter Blick auf:

    • Einsamkeit
    • Angehörigenarbeit
    • soziale Rollen (Opa, Partner, Freund…)
  • bessere Grundlage für:

    • Biografiearbeit
    • Gesprächsführung
    • aktivierende Pflege

💡 Don-Merksatz: AEDL: „Der Patient funktioniert – mehr oder weniger.“ ABEDL: „Ja, aber lebt er auch noch sozial?“