Kompetenzbereiche

Die Kompetenzbereiche sind die übergeordneten Themen und Fähigkeiten, die ihr in der Ausbildung lernen müsst – z. B. „Pflege bei Diabetes“, „Kommunikation“, „Dokumentation“, „Pflegeplanung“ usw. Sie definieren, was ihr am Ende können sollt.

Kompetenzbereiche-Pflegeausbildung.pdf

I-care-Infografik-Kompetenzbereiche-2025.pdf

Die Lernsituationen sind konkrete Fallbeispiele, mit denen ihr die Kompetenzen trainiert, anwendet und überprüft.

  • Die Kompetenzbereiche sagen: Was du lernen sollst.
  • Die Lernsituationen sagen: Wie du das in realistischen Situationen anwenden kannst.

💡 Beispiel:

Kompetenzbereich Diabetespflege: Du sollst z. B. Risiken erkennen, Blutzucker messen, beraten können etc.

Lernsituation „Frau Schmidt…“: Du bekommst einen Fall, in dem eine Patientin ihren Diabetes „nicht ernst nimmt“. Damit musst du zeigen: Du erkennst Probleme, führst richtige Maßnahmen durch, reflektierst, was wichtig ist, erstellst ggf. eine Pflegediagnose oder einen Pflegeplan.

👉 Kurz: Kompetenzbereiche = Ziele / Fähigkeiten Lernsituationen = Übungen / Prüfungsfälle, um diese Ziele zu erreichen

Inhalte der schriftlichen Prüfung

Prüfungsbereich 1: I.1, II.1 + I.5, I.6 + ausgewählte Kontextbedingungen von IV Prüfungsbereich 2: I.2, II.2 + V.1 Prüfungsbereich 3: I.3, I.4 + III.2 + II.3

Inhalte der mündlichen Prüfung

III + IV + V

Inhalte der praktischen Prüfung

I bis V (wesentliches Prüfungselement: Vorbehaltsaufgaben nach § 4. Prüfungs- aufgabe gemäß Vertiefungseinsatz)

Pflege bei speziellen Erkrankungen bzw. gesundheitlichen Problemlagen (I care Pflege Kapitel 44–57) sowie die Grundlagen der Krankheitslehre, Anatomie und Physiologie (I care Krankheitslehre und I care Anatomie Physiologie) sind als Basiswissen v. a. für die Kompetenzschwerpunkte I.1, I.2 und III.2 sowie für alle Prüfungstage relevant.


Kompetenzbereiche kurz:

Kompetenzbereich 1

  • Pflegeprozess und Diagnostik
  • Pflegeprozessplanung
  • Assessmentinstrumente
  • besondere Bedarfe bei instabilien Lebenssituationen

Kompetenzbereich 2

  • Fähigkeiten, die der Kommunikation dienen
  • Umgang mit Kommunikationsbarrieren

Kompetenzbereich 3

  • Zusammenarbeit mit Kollegen
  • Zusammenarbeit mit angrenzenden Berufsgruppen
  • das Vertreten der eigenen Meinung zum Wohle der PEs

Kompetenzbereich 4

  • Wissen über Gesetze und Vorgababen
  • Fähigkeit sein Handeln daran auszurichten

Kompetenzbereich 5

  • Pflegewissenschaft
  • der Azubi soll sein eigenes pflegerisches Handeln reflektieren und an neuen Erkenntnissen ausrichten

Kompetenzbereich I:

Wie pflege ich Menschen in verschiedenen Lebenssituationen richtig.
Ältere Menschen, Kinder oder auch Menschen am Lebensende immer so, dass sie ihre Würde behalten. Menschen nicht nur abarbeiten sondern ganzheitlich zu begleiten, körperlich, seelisch und sozial.

Pflegeplanung, Pflegediagnostik, Pflegeprozess

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 1.7 Digitalisierung in der Pflege
  • 3 Pflege als Prozess gestalten und dokumentieren
  • 5 Pflegetheorien und Pflegemodelle
  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 14 Wahrnehmen und Beobachten
  • 15 Mobilisation, Positionierung, Schlaf
  • 16 Körperpflege und Bekleidung
  • 19 Ausscheidung
  • IV Pflegetechniken
  • 28 Wundmanagement
  • 30 Pflege bei Fieber
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 32 Die 4 Handlungsfelder der Pflege
  • 33 Pflege im Krankenhaus
  • 34 Pflege im häuslichen Umfeld
  • 35 Pflege in Langzeiteinrichtungen
  • 43 Pflege bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Gesundheitsförderung und Prävention

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 2.7 Selbstfürsorge und Stressmanagement
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 9.7 Bedürfnisse, Motive und Emotionen
  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 14 Wahrnehmen und Beobachten
  • 15 Mobilisation, Positionierung, Schlaf
  • 17 Prophylaxen
  • 18 Ernährung
  • 22 Informieren, Schulen, Anleiten und Beraten
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 32.2 Der Mensch zwischen Gesundheit und Krankheit
  • 32.3.1 Präventive Pflege
  • 42.3 Soziale Netzwerke und Familiensysteme
  • 42.8 LSBTIQ in der pflegerischen Versorgung

Pflege in kritischen Lebenssituationen

  • II Mit Menschen arbeiten
  • 12.7 Ethische Grenzsituationen
  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 21 Schmerzmanagement
  • 22.6 Pflegeempfänger und Bezugspersonen beraten
  • IV Pflegetechniken
  • 28 Wundmanagement
  • 31 Wickel und Auflagen
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 32.3.4 Palliative Pflege
  • 37 Pflege von chronisch kranken Menschen
  • 38 Pflege bei malignen Tumoren
  • 40 Pflege von Menschen auf der Intensivstation
  • 41 Pflege des sterbenden Menschen
  • 43.2.11 Pflege bei Fehl- oder Totgeburt
  • 43.6 Pflege von Frühgeborenen

Notfälle, akut lebensbedrohliche Situationen

  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 23 Notfallsituationen

Soziale Netzwerke und Lebensgestaltung

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 5.10 Das Modell der familien- und umweltbezogenen Pflege von Marie-Luise Friedemann
  • 7.9 Rechte von Kindern
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 9 Grundlagen der Entwicklung und Psychologie
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 32.2 Der Mensch zwischen Gesundheit und Krankheit
  • 33 Pflege von Menschen im Krankenhaus
  • 34 Pflege von Menschen im häuslichen Umfeld
  • 35 Pflege von Menschen in stationären Langzeiteinrichtungen
  • 42 Menschen in ihrer Lebensgestaltung unterstützen

Entwicklung und Autonomie

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 7 Rechtliche Grundlagen der Pflege
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 9 Grundlagen der Entwicklung und Psychologie
  • 12.6 Ethische Reflexion und Entscheidungsfindung
  • 15 Mobilisation, Positionierung und Schlaf
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 32.3.3 Rehabilitative Pflege
  • 36 Grundlagen der Pflege von Menschen mit geistiger Behinderung
  • 37 Pflege von chronisch kranken und multimorbiden Menschen
  • 42.3 Soziale Netzwerke und Familiensysteme

Kompetenzbereich II:

Kommunikation und Interaktion

  • II Mit Menschen arbeiten
  • 10 Mit Menschen kommunizieren
  • 11.4 Aufbau einer Pflegebeziehung
  • 11.5 Unternehmenskultur in Gesundheitseinrichtungen
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 33 Pflege von Menschen im Krankenhaus
  • 34.7 Umgang mit Angehörigen
  • 36 Pflege von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen
  • 42 Menschen in ihrer Lebensgestaltung unterstützen

Informieren, Schulen und Beraten

  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 22 Informieren, Schulen, Anleiten und Beraten

Ethisches handeln

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 7 Rechtliche Grundlagen der Pflege
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 9.7 Bedürfnisse, Motive und Emotionen
  • 9.8 Selbstbestimmung in der Pflege
  • 12 Ethisch handeln
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 36 Pflege von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen
  • 41.3 Sterbeprozess

Kompetenzbereich III:

Verantwortung im Pflegeteam

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 1.4 Pflege als Beruf
  • 2.6 Kompetenz und Pflegekompetenz
  • 6.3 Gesundheitssystem
  • 6.4 Organisation in der Pflege
  • 7.5.3 Weisungsrecht und Delegation
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 11 Mit Menschen zusammenarbeiten
  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 22.8 Anleitung von anderen Auszubildenden, Praktikanten und freiwillig Engagierten
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • 33.5 Aufnahme-/Entlassungs-/Überleitungsmanagement, Intra- und interprofessionelles Handeln

Ärztliche Anordnungen

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 7 Rechtliche Grundlagen der Pflege
  • III Pflegebasismaßnahmen
  • 13 Hygiene
  • 14 Wahrnehmen und Beobachten
  • 20 Medikamentenmanagement
  • 21 Schmerzmanagement
  • IV Pflegetechniken
  • 24 Injektionen und Blutentnahme
  • 25 Gefäßzugänge, Infusionen und Transfusionen
  • 26 Punktionen und Biopsien
  • 27 Sonden und Drainagen
  • 28 Wundmanagement
  • 29 Verbandtechniken
  • 30 Pflege bei Fieber
  • 31 Wickel und Auflagen
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • Dieser Kompetenzschwerpunkt ist
  • in fast allen pflegerischen Settings relevant

Arbeiten im interdisziplinären Team

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 3.8 Pflegedokumentation und Pflegeübergabe
  • 6.3 Gesundheitssystem
  • 6.4 Organisation in der Pflege
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 10.4 Kommunikation in der Anwendung
  • 11 Mit Menschen zusammenarbeiten
  • V Pflege in unterschiedlichen Settings
  • Dieser Kompetenzschwerpunkt ist in
  • fast allen pflegerischen Settings relevant

Kompetenzbereich IV:

Qualitätsmanagement

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 3.7 Standards und Assessments im Pflegeprozess
  • 3.8 Pflegedokumentation und Pflegeübergabe
  • 8 Qualitäts- und Fehlermanagement

Sozialrecht, Ökonomie und Ökologie

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 1.5 Gesellschaftliche Herausforderungen und Entwicklungen
  • 6 Das deutsche Sozial- und Gesundheitssystem
  • 7 Rechtliche Grundlagen der Pflege

Kompetenzbereich V:

Pflegewissenschaft

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 2.5 Fort- und Weiterbildung
  • 2.6 Kompetenz und Pflegekompetenz
  • 4 Pflegewissenschaft
  • 5 Pflegetheorien und Pflegemodelle

Berufliches Selbstverständnis

  • I Grundlagen des Pflegeberufs
  • 1 Professionelle Pflege
  • 2 Ausbildung und Beruf konkret
  • II Mit Menschen arbeiten
  • 12 Ethisch handeln

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